Donnerstag, 29. August 2013

Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen.. - Das Beste aus wieder ausgegrabenen Jugend-Tagebüchern



Info
Gebunden
Fischer Scherz Verlag
288 Seiten


»Pubertäts-Poesie von schlichter Schönheit – und die eigene Jugend ist wieder da«
Stern, 21.3.2013

Wer erinnert sich nicht mit Schrecken, Scham, aber auch mit Wehmut an die aufreibenden Jahre der Jugend? Als das Tagebuch noch der einzige Vertraute war?
Die herrlichsten, authentischsten und peinlichsten Geschichten kommen hier endlich ans Tageslicht!

Svenja, 16 Jahre, 07. 12. 1996
Seit gestern bin ich mit Maik zusammen. Er hat gesagt, daß er mich liebt und dann haben wir geknutscht. Nachher kommt er und dann werden wir sehen, wie es ist, wenn wir beide nüchtern sind. (Quelle: www.amazon.de)
 
Erster Satz:
Wer erinnert sich nicht mit Schrecken, Scham, aber auch mit Wehmut an die langen, aufreibenden Jahre der Jugend?
 
Meine Meinung:
Ja, auch ich hab mal Tagebuch geschrieben.. So mit 13, 14.. Wenn ich mir das heute alles durchlese.. Du meine Güte !
Und irgendwie ist dieses Buch genauso. Genau dieselben Gefühle wie wenn man das eigene Tagebuch durchblättert! Man schüttelt den Kopf und denkt sich: "Was hast du dir dabei bloss gedacht?!" aber es gibt auch Moment bei denen man ganz melancholisch wird und nur allzu gerne zurück möchte.
Dieses Buch ist somit auch ein Stück weit eine Reise in die eigene Vergangenheit.. Das hat mir sehr gut gefallen!
 
Meine Sterne
Cover/Buchgestaltung 5 von 5 Sternen
Sprache nicht bewertbar
Gesamt 4 1/2 von 5 Sternen
 


 
 
 
 

Sonntag, 25. August 2013

Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen von Alexandra Fröhlich



Info
Taschenbuch
Knaur Taschenbuch Verlag
320 Seiten

Kann man einen Tsunami aufhalten? Eine Lawine? Einen Hurrikan? Ebenso hoffnungslos ist es, Paulas russische Schwiegermutter vom Gegenteil zu überzeugen, wenn diese beschließt, einen zwei Zentner schweren Neufundländer nachts auf einem Hamburger Friedhof zu begraben. Denn Darya ist stur wie ein russischer Panzer und verrückt wie ein tollwütiges Frettchen. Mit Logik ist da nichts zu machen, nur Betteln hilft – manchmal. Wäre da nicht Daryas Sohn Artjom, Paula hätte längst die Flucht ergriffen. Zugegeben, Artjom liebt Wodka, Nachtklubs und Chopin, aber er hat eine Stimme, die Paulas Kniescheiben zum Vibrieren bringt … (Quelle: www.amazon.de)
 
Erster Satz:
Unauffällig mustere ich meine Schwiegermutter von der Seite.
 
Meine Meinung:
Zuerst kam ich gar nicht so gut in dieses Buch rein. Dies obwohl mir der Schreibstil wirklich gut gefällt und der Humor total meins war. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag.
Aber mit der Zeit gefiel mir dieses Buch immer und immer besser und ich fühlte mich manchmal so als ob ich einen Film schauen würde.
Und am Schluss viel es mir echt schwer dieser chaotischen Sippe "Auf Wiedersehen" oder auf russisch "Dasswidanja" zu sagen!
 
Meine Sterne
Cover/Buchgestaltung 5 von 5 Sternen
Sprache 4 von 5 Sternen
Gesamt 4 1/2 von 5 Sternen
 
 

Sonntag, 11. August 2013

Das grosse Los: Wie ich bein Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr von Meike Winnemuth


Info:
Gebunden
Albrecht Knaus Verlag
336 Seiten


Bei Jauch gewinnen, völlig frei sein, um die Welt gondeln. Wie ist es, wenn man das Leben führt, von dem alle träumen?

Sie wollte eigentlich bloß finanziell ein bisschen unabhängiger sein. Mehr dürfen, weniger müssen. Deshalb hat Meike Winnemuth bei "Wer wird Millionär?" mitgemacht. Zu ihrer Verblüffung räumt sie groß ab: 500 000 Euro. Und nun? Einfach weitermachen wie bisher? Sie entscheidet sich, 12 Monate frei zu nehmen und um die Welt zu gondeln. Es wird ein unglaubliches Jahr. Eines, das ihr Leben umkrempelt. Und das Beste: das viele Geld hätte sie dazu gar nicht gebraucht.

Doch was passiert, wenn man wirklich alles darf? Weiß man dann, was man will? Wie ist es, wenn man das Leben führt, von dem alle träumen? Meike Winnemuth erzählt von einer unglaublichen Reise in 12 Städte auf allen Kontinenten: Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba, Havanna. Mit Tempo, Humor und viel Gespür für die Besonderheiten der Städte und ihrer Bewohner beschreibt Meike Winnemuth ihre Erfahrungen.

Vor allem aber geht es in "Das große Los" um Aha-Erlebnisse, Kulturschocks, den Rausch der Freiheit, das Glück des Zufalls und die Überraschungen, die man nicht zuletzt mit sich selbst erlebt. (Quelle: www.amazon.de)

"Das Glück, so scheint es oft. findet im Konjunktiv statt: Man müsste mal. Wie wäre es wohl, wenn. Man trottet so durchs Leben, das sich's manchmal anfühlt als ob's ein anderer für einen geplant hätte. Kein schlechtes Leben, überhaupt nicht. Aber diese leise Stimme, die sagt: Da geht noch was, das war noch nicht alles - die ist immer da. Wie wäre es wohl, der einfach mal zu folgen?"
 
Erster Satz:
Ich habe gerade 500 000 Euro bei Wer wird Millionär gewonnen.
 
Meine Meinung:
Ich wollte einfach nicht, dass dieses Buch aufhört. Denn es war schlicht und ergreifend grossartig.
Und irgendwie habe ich auch das Gefühl jedes Wort mit welchem ich versuchen möchte dieses grossartige Buch zu beschreiben wird dem niemals gerecht.
Meike Winnemuth hat mich entführt, aus dem Alltag und nicht mehr losgelassen.
Ich war schon von der ersten Seite komplett begeistert.
Das Buch, in welchem ich Zitate aus meinen gelesen Büchern sammle, ist voll von wunderschönen Textstellen aus diesem Buch.
Für mich war es weit mehr als ein "Reisebericht", ich habe diese Weltreise miterlebt. Und dafür danke ich der Autorin aus tiefstem Herzen!

Meine Sterne:
Cover/Buchgestaltung: 5 von 5 Sternen
Sprache 5 von 5 Sternen
Gesamt 5 von 5 Sternen